Nach der vierten Klasse trennen sich die Wege der Kinder. Die Grundschule endet, die Mittelschule (früher Hauptschule), die Realschule oder das Gymnasium schließen sich an.

  

Kinder, die an eine Mittelschule übertreten, haben die Wahl: Entweder besuchen sie ab dem fünften Schuljahr die Mittelschule Dreifaltigkeit www.dreifaltigkeits-mittelschule-amberg.de die nur noch gebundene Ganztagsklassen hat. Oder sie gehen in die Luitpold-Mittelschule www.ls-amberg.de. Die Entscheidung liegt bei den Eltern in Absprache mit dem Kind. Bitte beachten Sie: Die ELTERN müssen das Kind an der gewählten Schule SELBST ANMELDEN.  

 

Falls ein Wechsel an eine Realschule ansteht, gibt es in Amberg zwei Möglichkeiten: die Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule www.srsamberg.de  und für Mädchen die Dr.-Johanna-Decker-Realschule www.djds.de.

  

Für den Übertritt an ein Gymnasium bieten sich das Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium www.djds.de (nur für Mädchen), das Erasmusgymnasium www.eg-amberg.de, das Gregor-Mendel-Gymnasium www.gmg-amberg.de  und das Max-Reger-Gymnasium www.mrg-amberg.de an. Diese Schulen unterscheiden sich in ihren Schwerpunkten und Ausbildungsrichtungen.

  

Um die Auswahl zu erleichtern, veranstalten die Schulen spezielle Informationsabende. Die Termine werden von den aufnehmenden Schulen bekanntgegeben.  

  

Die weitere Schullaufbahn eines Kindes zu entscheiden, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.
Deshalb werden die Eltern bereits im Frühjahr der dritten Jahrgangsstufe zu einer ersten Informationsveranstaltung mit dem Titel „Das vielfältig gegliederte bayerische Schulsystem“ eingeladen.
In den Anfangsmonaten der vierten Jahrgangstufe folgt ein weiterer Informationsabend zum Thema „Die Übertrittsphase“.
Weiterhin
 findet bereits ab der dritten Klasse bei den Elterngesprächen eine Individualberatung zum Leistungsstand des Kindes statt. Als Grundlage dazu dienen auch die im Frühjahr der dritten Jahrgangsstufe stattfindenden Vergleichsarbeiten (VERA 3).

  

Übrigens werden alle Probearbeiten in der vierten Jahrgangsstufe eine Woche zuvor von der Lehrkraft angekündigt.

 

In der vierten Jahrgangsstufe erhalten die Kinder kein reguläres Zwischenzeugnis, sondern eine „Zwischeninformation zum Leistungsstand“ Sie wird immer am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Unterrichtswoche des Monats Januar ausgegeben und zeigt die Jahresfortgangsnoten in allen Fächern.
Am ersten Unterrichtstag des Monats Mai erhalten alle Kinder der vierten Jahrgangsstufe ein Übertrittszeugnis mit einer zusammenfassenden Beurteilung sowie einer Eignungsbemerkung für den weiteren Bildungsweg.

  

Der Übertritt an eine Mittelschule ist grundsätzlich immer möglich, wenn das Klassenziel der vierten Jahrgangsstufe erreicht wird, also nicht wiederholt werden muss.

Für den Übertritt an eine Realschule ist eine Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und HSU von 2,66 oder besser erforderlich.

Der Übertritt an ein Gymnasium erfolgt mit einer Gesamtdurchschnittsnote von mindestens 2,33 oder besser aus den drei Fächern Deutsch, Mathematik und HSU des Übertrittszeugnisses. 

Werden die vorgegeben Notendurchschnitte nicht erzielt und ist dennoch der Wunsch vorhanden, an eine Realschule oder ein Gymnasium zu wechseln, kann der dreitägige Probeunterricht an der gewünschten Schulart besucht werden. Er beinhaltet schriftliche und mündliche Leistungsfeststellungen in den Fächern Deutsch und Mathematik. Der Probeunterricht ist bestanden, das heißt, eine Aufnahme an die Realschule oder das Gymnasium erfolgt, wenn in Deutsch und Mathematik im schlechtesten Fall einmal eine Note drei und einmal eine Note vier erzielt wurden. Sollte zweimal die Note vier vorhanden sein, liegt die Entscheidung bei den Eltern. Bitte bedenken Sie, dass diese Noten nicht mit der Notengebung der Grundschule vergleichbar sind. Informieren Sie sich über den Ablauf und die Anforderungen der Probearbeiten bei www.note1plus.de für Realschulen auch bei http://www.realschule.bayern.de/eltern/pruefungen/probeunterricht/index.php  sowie in zahlreichen Büchern, die zu diesem Thema erschienen sind. Bitte lassen Sie sich nicht irritieren. Die Aufgabenstellungen orientieren sich an den Anforderungen der aufnehmenden Schule, so dass der Schwierigkeitsgrad höher liegt als in der Grundschule.

  

Entscheidend für den Übertritt an eine weiterführende Schule ist die Persönlichkeit Ihres Kindes. Setzen Sie es nicht unter Druck, sondern achten Sie darauf, was Ihr Kind leisten kann und will. Das bayerische Schulsystem zeichnet sich durch eine große Durchlässigkeit aus. Nach dem Abschluss an der einen Schulart gibt es jeweils mehrere Möglichkeiten einen nächsten, höheren Abschluss zu erwerben.  

 

Einen sehr informativen Überblick zum bayerischen Bildungssystem mit seinen verschiedenen Möglichkeiten finden Sie auf der interaktiv gestalteten Seite „Mein Bildungsweg“ www.meinbildungsweg.de.

 

Seien Sie sich als Eltern Ihrer großen Verantwortung bewusst! Jede Entscheidung über die Schullaufbahn wirkt sich persönlichkeitsprägend aus. Achten Sie auf die Individualität Ihres Kindes!

  

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind alles Gute!




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